Freitag, 26.04.2019

Claus von Wagner

Kabarett: Theorie der feinen Menschen

Claus von Wagner hat es trotz Migrationshintergrund ziemlich weit gebracht: Er ist als Sohn norddeutscher Zugereister 1977 in München geboren und in Miesbach aufgewachsen. Wie prägend eine Kindheit als evangelischer Fremdling in der katholischen Provinz sein kann, hat er sich auf der Bühne von der Seele geredet – hinreißend komisch.

 

Nach Abstechern in den „ernsthafteren Journalismus“ und einem ersten Soloprogramm war er Mitbegründer des „Ersten Deutschen Zwangsensembles“, ist Mitglied in der „heute show“ und seit 2014 mit Max Uthoff Gastgeber in der „Anstalt“ – und damit in die Fußstapfen von Georg Schramm, Urban Priol und Erwin Pelzig getreten.

 

Mit der „Theorie der feinen Menschen“ arbeitet der vielfach Ausgezeichnete die Finanzkrise kritisch auf. Seine Kunst ist es, sich höchst amüsant zu wundern – etwa über die Schwarte von 1899, in der steht, dass der „Räuberbaron des Mittelalters zum Finanzmagnaten der Gegenwart“ geworden ist. Die Schwarte ist von 1899.

 

„Ein großer Wurf.“ – Süddeutsche Zeitung

(ab 1.10.2018, 10 Uhr)
Vorverkauf: 19,50-27,50 €
Abendkasse: 21-29 €
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Im alten speicher

Freitag, 26.04.2019

Claus von Wagner

Kabarett: Theorie der feinen Menschen

Claus von Wagner hat es trotz Migrationshintergrund ziemlich weit gebracht: Er ist als Sohn norddeutscher Zugereister 1977 in München geboren und in Miesbach aufgewachsen. Wie prägend eine Kindheit als evangelischer Fremdling in der katholischen Provinz sein kann, hat er sich auf der Bühne von der Seele geredet – hinreißend komisch.

 

Nach Abstechern in den „ernsthafteren Journalismus“ und einem ersten Soloprogramm war er Mitbegründer des „Ersten Deutschen Zwangsensembles“, ist Mitglied in der „heute show“ und seit 2014 mit Max Uthoff Gastgeber in der „Anstalt“ – und damit in die Fußstapfen von Georg Schramm, Urban Priol und Erwin Pelzig getreten.

 

Mit der „Theorie der feinen Menschen“ arbeitet der vielfach Ausgezeichnete die Finanzkrise kritisch auf. Seine Kunst ist es, sich höchst amüsant zu wundern – etwa über die Schwarte von 1899, in der steht, dass der „Räuberbaron des Mittelalters zum Finanzmagnaten der Gegenwart“ geworden ist. Die Schwarte ist von 1899.

 

„Ein großer Wurf.“ – Süddeutsche Zeitung