Sonntag, 22.05.2022

Württembergisches Kammerorchester

7. Abonnementkonzert im Kammermusikzyklus 2021/22: mit Oliver Triendl – Case Scaglione

Veranstalter: Kulturverein Zorneding-Baldham, G. Mellinghoff, Zorneding, Tel. 08106-22611

 

Kartenanfragen über info@kulturverein-zorneding-baldham.de mit Name, Vorname und Anschrift sowie unter Tel. 08106 22611 oder an der Abendkasse. Das Tragen von Masken auch während der Aufführung am Platz (möglichst FFP2) wird empfohlen.

Spannendes Debüt: Beim Orchesterkonzert im 40. Kammermusikzyklus des Kulturvereins Zorneding-Baldham am 22. Mai gibt mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn eines der renommiertesten Kammerorchester Europas sein Debüt im Alten Speicher Ebersberg – ein vielversprechender Neustart nach der pandemiebedingten Absage der Orchesterkonzerte zum Saisonabschluss 2020 und 2021.

Unter der Leitung seines jungen Chefdirigenten Case Scaglione, der bis 2018 u. a. als Associate Conductor des New York Philharmonic wirkte, interpretiert das Orchester Highlights der Wiener Klassik und der klassischen Moderne. Als frühromantischer Auftakt erklingt das selten gespielte Adagio und Rondo Concertante D 487 von Franz Schubert mit dem in Ebersberg lebenden Pianisten und Leiter des Kulturvereins, Oliver Triendl: ein virtuoses Frühwerk, das der 19-jährige Wiener Komponist ursprünglich für Klavier und Streichtrio schrieb. Spannende Impulse zum Neuhören verspricht wiederum die Bearbeitung von Ludwig van Beethovens berühmtem 5. Klavierkonzert durch den oberbayerischen Romantiker Vinzenz Lachner für Streichorchester.

Im Zentrum des Abends stehen zwei noch spätromantisch inspirierte Werke des 20. Jahrhunderts: Die Fünf Stücke für Streichorchester op. 44 Nr. 4 von Paul Hindemith mit ihren an Gustav Mahler erinnernden langsamen Sätzen und die klangsinnliche Fantasia für Streicher von Hans-Werner Henze: eine Bearbeitung seiner Filmmusik zu Volker Schlöndorffs Regie-Debüt „Der junge Törless“ nach Robert Musil.

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn hat sich seit seiner Gründung durch Jörg Faerber 1960 zu einem international renommierten Klangkörper entwickelt. Seit 2002 wirkte als Chefdirigent Ruben Gazarian, der eine Repertoireerweiterung im Bereich des 20. Jahrhunderts initiierte; zu Beginn der Saison 2018/2019 übernahm Case Scaglione diese Position. Neben Abonnementreihen in Heilbronn und Ulm sowie regelmäßigen Musiktheater-Produktionen mit dem Theater Heilbronn unternimmt das Orchester internationale Tourneen und gastiert auf Podien wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Albert Hall London und der Elbphilharmonie Hamburg sowie im Rahmen bedeutender Musikfestivals, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und La Folle Journée in Nantes.

Zu den namhaften Solisten, die mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn gearbeitet haben, zählen Martha Argerich, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, Juan Diego Floréz, Hillary Hahn, Gidon Kremer, Mischa Maisky, Sabine Meyer, Anne-Sophie Mutter, Daniel Müller-Schott, Frank Peter Zimmermann und Tabea Zimmermann.

Die stilistisch breit gefächerte Diskographie des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn umfasst weit über 500 Werke. Allein 2021 erschienen das Album „Bach Unbuttoned“ u. a. mit dem Oboisten Ramón Ortega Quero (beim Label Pentatone), eine CD mit Werken von Nikolai Kapustin unter der Leitung von Case Scaglione (Capriccio), eine Einspielung mit Musik von Giovanni Bottesini mit dem Kontrabassisten Dominik Wagner (Berlin Classics), eine Aufnahme mit Werken von Mátyás Seiber und den Solisten Nina Karmon und Oliver Triendl (Hänssler Classic) sowie ein Piazzolla-Album u. a. mit dem Geiger Rudens Turku (Prospero Classical).

Case Scaglione, seit der Saison 2018/2019 Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, ist zudem seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 Musikdirektor des Orchestre national d’Île de France. Davor wirkte er u. a. als Associate Conductor des New York Philharmonic. Seine künstlerische Ausbildung absolvierte Case Scaglione u. a. am Cleveland Institute of Music und an der American Academy of Conducting in Aspen bei David Zinman. 2011 erhielt er den Dirigentenpreis der amerikanischen Solti Foundation. Zu seinen Mentoren zählen Dirigenten wie Alan Gilbert und Jaap van Zweden.

Seine jüngsten und kommenden Engagements als Gastdirigent umfassen Konzerte u. a. mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Luxemburg, Luzerner Sinfonieorchester, Scottish Chamber Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra und Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie mit namhaften Solisten, darunter Joshua Bell, Yulianna Avdeeva und Khatia Buniatishvili. Anfang Mai 2022 debütierte Case Scaglione an der Opéra national de Paris mit Richard Strauss‘ „Elektra“.

Oliver Triendl, dessen Engagement für selten gespieltes Repertoire über 100 CD-Einspielungen belegen, absolvierte sein Studium in München und Wien, u. a. bei Gerhard Oppitz und Oleg Maisenberg. Solistisch arbeitete er mit renommierten Orchestern, darunter das RSO Berlin, die Bamberger Symphoniker, Münchner Philharmoniker, NDR-Radiophilharmonie, Tschechische Staatsphilharmonie und das Shanghai Symphony Orchestra sowie das Münchener und Stuttgarter Kammerorchester, Orchestre de Chambre de Lausanne und die Camerata St. Petersburg.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Sabine Meyer, Sharon Kam, Isabelle van Keulen, Baiba Skride, Christian Tetzlaff, Patrick Demenga, Clemens Hagen, Johannes Moser sowie u. a. die Quartette Danel, Keller, Leipziger, Mandelring, Prazák, Schumann und Vogler.
Oliver Triendl ist gefragter Gast auf Festivals und in zahlreichen Musikmetropolen Europas sowie in Nord- und Südamerika, Südafrika und Asien. Seit 2003 ist er Künstlerischer Leiter des Kulturvereins Zorneding-Baldham und gründete 2006 das Internationale Kammermusikfestival „Classix Kempten“ in Kempten/Allgäu.

 

Kartenanfragen unter Tel. 08106 22611
Einlass: 17:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: alter speicher Ebersberg

Sonntag, 22.05.2022

Württembergisches Kammerorchester

7. Abonnementkonzert im Kammermusikzyklus 2021/22: mit Oliver Triendl – Case Scaglione

Veranstalter: Kulturverein Zorneding-Baldham, G. Mellinghoff, Zorneding, Tel. 08106-22611

 

Kartenanfragen über info@kulturverein-zorneding-baldham.de mit Name, Vorname und Anschrift sowie unter Tel. 08106 22611 oder an der Abendkasse. Das Tragen von Masken auch während der Aufführung am Platz (möglichst FFP2) wird empfohlen.

Spannendes Debüt: Beim Orchesterkonzert im 40. Kammermusikzyklus des Kulturvereins Zorneding-Baldham am 22. Mai gibt mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn eines der renommiertesten Kammerorchester Europas sein Debüt im Alten Speicher Ebersberg – ein vielversprechender Neustart nach der pandemiebedingten Absage der Orchesterkonzerte zum Saisonabschluss 2020 und 2021.

Unter der Leitung seines jungen Chefdirigenten Case Scaglione, der bis 2018 u. a. als Associate Conductor des New York Philharmonic wirkte, interpretiert das Orchester Highlights der Wiener Klassik und der klassischen Moderne. Als frühromantischer Auftakt erklingt das selten gespielte Adagio und Rondo Concertante D 487 von Franz Schubert mit dem in Ebersberg lebenden Pianisten und Leiter des Kulturvereins, Oliver Triendl: ein virtuoses Frühwerk, das der 19-jährige Wiener Komponist ursprünglich für Klavier und Streichtrio schrieb. Spannende Impulse zum Neuhören verspricht wiederum die Bearbeitung von Ludwig van Beethovens berühmtem 5. Klavierkonzert durch den oberbayerischen Romantiker Vinzenz Lachner für Streichorchester.

Im Zentrum des Abends stehen zwei noch spätromantisch inspirierte Werke des 20. Jahrhunderts: Die Fünf Stücke für Streichorchester op. 44 Nr. 4 von Paul Hindemith mit ihren an Gustav Mahler erinnernden langsamen Sätzen und die klangsinnliche Fantasia für Streicher von Hans-Werner Henze: eine Bearbeitung seiner Filmmusik zu Volker Schlöndorffs Regie-Debüt „Der junge Törless“ nach Robert Musil.

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn hat sich seit seiner Gründung durch Jörg Faerber 1960 zu einem international renommierten Klangkörper entwickelt. Seit 2002 wirkte als Chefdirigent Ruben Gazarian, der eine Repertoireerweiterung im Bereich des 20. Jahrhunderts initiierte; zu Beginn der Saison 2018/2019 übernahm Case Scaglione diese Position. Neben Abonnementreihen in Heilbronn und Ulm sowie regelmäßigen Musiktheater-Produktionen mit dem Theater Heilbronn unternimmt das Orchester internationale Tourneen und gastiert auf Podien wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Albert Hall London und der Elbphilharmonie Hamburg sowie im Rahmen bedeutender Musikfestivals, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und La Folle Journée in Nantes.

Zu den namhaften Solisten, die mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn gearbeitet haben, zählen Martha Argerich, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, Juan Diego Floréz, Hillary Hahn, Gidon Kremer, Mischa Maisky, Sabine Meyer, Anne-Sophie Mutter, Daniel Müller-Schott, Frank Peter Zimmermann und Tabea Zimmermann.

Die stilistisch breit gefächerte Diskographie des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn umfasst weit über 500 Werke. Allein 2021 erschienen das Album „Bach Unbuttoned“ u. a. mit dem Oboisten Ramón Ortega Quero (beim Label Pentatone), eine CD mit Werken von Nikolai Kapustin unter der Leitung von Case Scaglione (Capriccio), eine Einspielung mit Musik von Giovanni Bottesini mit dem Kontrabassisten Dominik Wagner (Berlin Classics), eine Aufnahme mit Werken von Mátyás Seiber und den Solisten Nina Karmon und Oliver Triendl (Hänssler Classic) sowie ein Piazzolla-Album u. a. mit dem Geiger Rudens Turku (Prospero Classical).

Case Scaglione, seit der Saison 2018/2019 Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, ist zudem seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 Musikdirektor des Orchestre national d’Île de France. Davor wirkte er u. a. als Associate Conductor des New York Philharmonic. Seine künstlerische Ausbildung absolvierte Case Scaglione u. a. am Cleveland Institute of Music und an der American Academy of Conducting in Aspen bei David Zinman. 2011 erhielt er den Dirigentenpreis der amerikanischen Solti Foundation. Zu seinen Mentoren zählen Dirigenten wie Alan Gilbert und Jaap van Zweden.

Seine jüngsten und kommenden Engagements als Gastdirigent umfassen Konzerte u. a. mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Luxemburg, Luzerner Sinfonieorchester, Scottish Chamber Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra und Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie mit namhaften Solisten, darunter Joshua Bell, Yulianna Avdeeva und Khatia Buniatishvili. Anfang Mai 2022 debütierte Case Scaglione an der Opéra national de Paris mit Richard Strauss‘ „Elektra“.

Oliver Triendl, dessen Engagement für selten gespieltes Repertoire über 100 CD-Einspielungen belegen, absolvierte sein Studium in München und Wien, u. a. bei Gerhard Oppitz und Oleg Maisenberg. Solistisch arbeitete er mit renommierten Orchestern, darunter das RSO Berlin, die Bamberger Symphoniker, Münchner Philharmoniker, NDR-Radiophilharmonie, Tschechische Staatsphilharmonie und das Shanghai Symphony Orchestra sowie das Münchener und Stuttgarter Kammerorchester, Orchestre de Chambre de Lausanne und die Camerata St. Petersburg.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Sabine Meyer, Sharon Kam, Isabelle van Keulen, Baiba Skride, Christian Tetzlaff, Patrick Demenga, Clemens Hagen, Johannes Moser sowie u. a. die Quartette Danel, Keller, Leipziger, Mandelring, Prazák, Schumann und Vogler.
Oliver Triendl ist gefragter Gast auf Festivals und in zahlreichen Musikmetropolen Europas sowie in Nord- und Südamerika, Südafrika und Asien. Seit 2003 ist er Künstlerischer Leiter des Kulturvereins Zorneding-Baldham und gründete 2006 das Internationale Kammermusikfestival „Classix Kempten“ in Kempten/Allgäu.