Samstag, 28.03.2020

Pam Pam Ida

Bajuwarische Pop-Poesie: Sauber

Aus dem beschaulichen Örtchen Sandersdorf mitten in der bayerischen Pampa kommt nun der zweite große Aufschlag des Überraschungserfolgs „Pam Pam Ida“. Mit ihrem 2017 erschienenen Erstling „Optimist“ begeisterten sie Radiostationen, Kritiker, Fans – und auch im alten kino. Nun kommt das zweite Werk – keine ganz einfache Aufgabe. Zweite Alben werden schließlich generell in Frage gestellt.

 

Ihre Antwort liefern „Pam Pam Ida“ in 13 Songs und einem kurzen Interlude. Sie machen Pop, der an die avantgardistische Tradition der 80er anknüpft: unterhaltend, aber mit künstlerischem Auftrag. Treibende Nummern fürs Feeling und das Tanzbein, ausladende Albumtracks zum Reinlegen und Gespanntsein. Das Album erzählt vom Loslassen und Zusammengehören. Zumindest vom Zusammengehören-Wollen. Es besingt krankhaften Konsum, das Hadern mit der Realität und den Tod einer Katze. Wie schon auf „Optimist“ verzuckert Sänger Andreas Eckert dem Zuhörer manch bittere Wahrheit mit süßer Ironie. So gut kann Katharsis schmecken.

 

„Fixstern am Heimatsound-Himmel“ – BR

(ab 29.07.2019, 10 Uhr)
Vorverkauf: 19-23 €
Abendkasse: 20-24 €
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: altes kino Ebersberg

Samstag, 28.03.2020

Pam Pam Ida

Bajuwarische Pop-Poesie: Sauber

Aus dem beschaulichen Örtchen Sandersdorf mitten in der bayerischen Pampa kommt nun der zweite große Aufschlag des Überraschungserfolgs „Pam Pam Ida“. Mit ihrem 2017 erschienenen Erstling „Optimist“ begeisterten sie Radiostationen, Kritiker, Fans – und auch im alten kino. Nun kommt das zweite Werk – keine ganz einfache Aufgabe. Zweite Alben werden schließlich generell in Frage gestellt.

 

Ihre Antwort liefern „Pam Pam Ida“ in 13 Songs und einem kurzen Interlude. Sie machen Pop, der an die avantgardistische Tradition der 80er anknüpft: unterhaltend, aber mit künstlerischem Auftrag. Treibende Nummern fürs Feeling und das Tanzbein, ausladende Albumtracks zum Reinlegen und Gespanntsein. Das Album erzählt vom Loslassen und Zusammengehören. Zumindest vom Zusammengehören-Wollen. Es besingt krankhaften Konsum, das Hadern mit der Realität und den Tod einer Katze. Wie schon auf „Optimist“ verzuckert Sänger Andreas Eckert dem Zuhörer manch bittere Wahrheit mit süßer Ironie. So gut kann Katharsis schmecken.

 

„Fixstern am Heimatsound-Himmel“ – BR