Donnerstag, 31.10.2019

Fred Frith Trio

Closer to the Ground 70th Birthday Tour with special guest Lotte Anker

Der Improvisateur, Komponist und Multi-Instrumentalist, der lachende Außenseiter zwischen Rock und Jazz, Improvisation und Komposition, führt sein Gitarrentrio aus der Bay Area mit einer zweiten CD-Veröffentlichung weiter: „Closer to the Ground“. Fred Frith verarbeitet darin frühe Erfahrungen aus der Rock & Roll-Zeit und kombiniert sie mit seiner eigenwilliger Spielweise und seinem höchst persönlichen Sound.

 

„Drei außergewöhnlich kreative Musiker spielen eine Musik, wie wir sie zuvor noch nie gehört haben“, schreibt der kanadische Jazzkritiker Raul da Gama.

 

Ein Demo-Video finden Sie hier.

 

Der Kauf eines Konzerttickets beinhaltet freien Eintritt zu folgenden  zwei Veranstaltungen:

 

Zum Konzert zeigt das Mittwochskino am 23. Oktober, 20 Uhr, den Dokumentarfilm „Step across the Border“, in dem die Regisseure Nicolas Humbert und Werner Penzel den Barrikadenstürmer Fred Frith aus England in fantastischen Bildern porträtieren. Die Filmemacher  haben sich dafür zwischen 1987 und 1990 an die Fersen von Fred Frith geheftet, ihn quasi auf Schritt und Tritt verfolgt. Die Regisseure aus der Schweiz und München filmten ihn gemeinsam mit befreundeten Kollegen (Joey Baron, Tom Cora, John Zorn, Cyro Baptista, Arto Lindsay etc.) in Tokyo, Osaka, Kyoto, Verona, Leipzig, London, New York und Zürich und hielten mit laufender Kamera fest, wie die Künstler in ständig wechselnden Konstellationen Musik machten. Wir erleben sie im Probenraum, im Studio und auf der Bühne, erfahren in Interviews mehr über ihre Kunstvorstellungen, sehen Filmszenen im Hotelzimmer und auf dem freien Feld. Den Trailer dazu finden Sie hier.

 

Außerdem präsentiert der Kunstverein am Samstag, 26. Oktober, 21 Uhr, in der Brennerei das Hörspiel „Cut up the Border“.  Tonkünstler Marc Parisotto und Filmemacher Nicolas Humbert nahmen aus dem Material für den Film „Step Across the Border“ unveröffentlichte Klangspuren und schufen daraus eine neue Komposition.  Die Originaltonaufnahmen des Films lagerten jahrelang auf Magnetbändern in einer Blechkiste. Nicolas Humbert erklärte dazu im November 2018: „100 Tonbänder. Auf jedem Band 20 Minuten. Das sind 33 Stunden Tonmaterial. Im Film waren schließlich nur 90 Minuten davon. Der Rest schlummerte weiter in dieser Blechkiste und wanderte bei jedem Umzug mit, überstand eisige Winter im Container und sogar Überschwemmungen. All dieses Material, das nun nochmals auftaucht. Schichtungen aus Klängen, Originaltonaufnahmen aus den nächtlichen New Yorker Straßen, aus den Spielhallen in Shibuja, von den Möwen aus Yorkshire, Lebensgeschichten, verwehte Spuren. Der wunderbare Tom Cora mit seinem Cello. Viel zu jung gestorben, nur ein paar Jahre nach ‚Step Across the Border‘. Aber der Klang seines Cellos, der bleibt. Und die Stimme von Robert Frank, dem großen amerikanischen Photographen und Chronisten der Beat-Generation, in der die Cut-up-Montage erfunden wurde, die auch unserer Klangkomposition zugrunde liegt.“ Ein vollständiges Interview mit dem Filmemacher finden Sie hier.

(ab 15.07.2019, 10 Uhr)
Vorverkauf: 22-30 €
Abendkasse: 23-31 €
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: altes kino Ebersberg

Donnerstag, 31.10.2019

Fred Frith Trio

Closer to the Ground 70th Birthday Tour with special guest Lotte Anker

Der Improvisateur, Komponist und Multi-Instrumentalist, der lachende Außenseiter zwischen Rock und Jazz, Improvisation und Komposition, führt sein Gitarrentrio aus der Bay Area mit einer zweiten CD-Veröffentlichung weiter: „Closer to the Ground“. Fred Frith verarbeitet darin frühe Erfahrungen aus der Rock & Roll-Zeit und kombiniert sie mit seiner eigenwilliger Spielweise und seinem höchst persönlichen Sound.

 

„Drei außergewöhnlich kreative Musiker spielen eine Musik, wie wir sie zuvor noch nie gehört haben“, schreibt der kanadische Jazzkritiker Raul da Gama.

 

Ein Demo-Video finden Sie hier.

 

Der Kauf eines Konzerttickets beinhaltet freien Eintritt zu folgenden  zwei Veranstaltungen:

 

Zum Konzert zeigt das Mittwochskino am 23. Oktober, 20 Uhr, den Dokumentarfilm „Step across the Border“, in dem die Regisseure Nicolas Humbert und Werner Penzel den Barrikadenstürmer Fred Frith aus England in fantastischen Bildern porträtieren. Die Filmemacher  haben sich dafür zwischen 1987 und 1990 an die Fersen von Fred Frith geheftet, ihn quasi auf Schritt und Tritt verfolgt. Die Regisseure aus der Schweiz und München filmten ihn gemeinsam mit befreundeten Kollegen (Joey Baron, Tom Cora, John Zorn, Cyro Baptista, Arto Lindsay etc.) in Tokyo, Osaka, Kyoto, Verona, Leipzig, London, New York und Zürich und hielten mit laufender Kamera fest, wie die Künstler in ständig wechselnden Konstellationen Musik machten. Wir erleben sie im Probenraum, im Studio und auf der Bühne, erfahren in Interviews mehr über ihre Kunstvorstellungen, sehen Filmszenen im Hotelzimmer und auf dem freien Feld. Den Trailer dazu finden Sie hier.

 

Außerdem präsentiert der Kunstverein am Samstag, 26. Oktober, 21 Uhr, in der Brennerei das Hörspiel „Cut up the Border“.  Tonkünstler Marc Parisotto und Filmemacher Nicolas Humbert nahmen aus dem Material für den Film „Step Across the Border“ unveröffentlichte Klangspuren und schufen daraus eine neue Komposition.  Die Originaltonaufnahmen des Films lagerten jahrelang auf Magnetbändern in einer Blechkiste. Nicolas Humbert erklärte dazu im November 2018: „100 Tonbänder. Auf jedem Band 20 Minuten. Das sind 33 Stunden Tonmaterial. Im Film waren schließlich nur 90 Minuten davon. Der Rest schlummerte weiter in dieser Blechkiste und wanderte bei jedem Umzug mit, überstand eisige Winter im Container und sogar Überschwemmungen. All dieses Material, das nun nochmals auftaucht. Schichtungen aus Klängen, Originaltonaufnahmen aus den nächtlichen New Yorker Straßen, aus den Spielhallen in Shibuja, von den Möwen aus Yorkshire, Lebensgeschichten, verwehte Spuren. Der wunderbare Tom Cora mit seinem Cello. Viel zu jung gestorben, nur ein paar Jahre nach ‚Step Across the Border‘. Aber der Klang seines Cellos, der bleibt. Und die Stimme von Robert Frank, dem großen amerikanischen Photographen und Chronisten der Beat-Generation, in der die Cut-up-Montage erfunden wurde, die auch unserer Klangkomposition zugrunde liegt.“ Ein vollständiges Interview mit dem Filmemacher finden Sie hier.