Mittwoch, 05.05.2021

Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria

Das Plädoyer für Selbstbestimmung und Pflanzenheilkunde in Ostafrika ist ab sofort als Stream im W-film Online-Kino verfügbar!

„Das Fieber“ ist hier ab sofort als Stream im W-film Online-Kino verfügbar.

 

Geschlossene Kinos, die den Online-Start mitbewerben, werden von W-film solidarisch an den Einnahmen beteiligt! Sobald der Lockdown endet, läuft der Film dann auch bundesweit im Kino.

 

Ein wunderschöner Film über eine grauenhafte Krankheit. – ORF-Radio FM4

 

Ein Interview bei Deutschlandfunk Corso mit Regisseurin Katharina Weingartner vom 23.4.2021 lässt sich hier nachhören!

 

Österreich, Deutschland, Schweiz 2019 / Dokumentarfilm / 99 Minuten / Regie: Katharina Weingartner / ab 6 Jahren freigegeben / OmU

 

Corona legt die Welt lahm und lässt andere Infektionskrankheiten vergessen. Es wird davon ausgegangen, dass als Folge des Lockdowns in diesem Jahr doppelt so viele Menschen an Malaria sterben werden als sonst. Dabei gäbe es durchaus auch pflanzliche Möglichkeiten. Katharina Weingartner hat darüber und über die Machenschaften der Pharmaindustrie eine Dokumentation gedreht.

 

Malaria hat südlich der Sahara bereits mehr Menschen getötet als alle Krankheiten und Kriege dieser Erde zusammen: Ein totes Kind pro Minute lautet die grausame Formel. Black lives don’t matter? Aber was wäre, wenn eine Heilpflanze den ältesten Parasiten der Menschheit besänftigen könnte? Eine bezahlbare Medizin, die jeder selbst im Garten ziehen kann? Im Krisengebiet Ostafrika setzen die Heilpraktikerin Rehema Namyalo, der Biologe Richard Mukabana und der Pharmakologe Patrick Ogwang auf den einjährigen Beifuß, Artemisia annua. Dessen isolierter Wirkstoff Artemisinin wird längst von der globalen Pharmaindustrie in teuren Malaria-Präparaten erfolgreich eingesetzt. Doch die Forscher stoßen bei ihrer Suche nach lokalen, billigen Lösungen auf heftigen Widerstand bei den Pharmakonzernen und große Skepsis bei den Regierungen. Nicht einmal die WHO will das Engagement unterstützen. Geht es hier tatsächlich noch um Entwicklungszusammenarbeit oder um koloniale Unterwerfung und Profitgier?

 

Profitsucht

Der Film rüttle auf, sei klug und mutig, urteilte der Schweizer Soziologe Jean Ziegler. „Wir, die wir erstmals am eigenen Leib den Schrecken einer Pandemie erfahren, werden an jene erinnert, die schon ewig mit einer tödlichen Krankheit ringen“, sagt er. Der Dokumentarfilm „zeigt die bodenlose Arroganz der Pharmakonzerne, ihre Repression der afrikanischen Forscher und ihre Profitsucht“.

Abendkasse: 8,99
Beginn: Ganztägig Uhr
Ort: altes kino Ebersberg

Mittwoch, 05.05.2021

Das Fieber – Der Kampf gegen Malaria

Das Plädoyer für Selbstbestimmung und Pflanzenheilkunde in Ostafrika ist ab sofort als Stream im W-film Online-Kino verfügbar!

„Das Fieber“ ist hier ab sofort als Stream im W-film Online-Kino verfügbar.

 

Geschlossene Kinos, die den Online-Start mitbewerben, werden von W-film solidarisch an den Einnahmen beteiligt! Sobald der Lockdown endet, läuft der Film dann auch bundesweit im Kino.

 

Ein wunderschöner Film über eine grauenhafte Krankheit. – ORF-Radio FM4

 

Ein Interview bei Deutschlandfunk Corso mit Regisseurin Katharina Weingartner vom 23.4.2021 lässt sich hier nachhören!

 

Österreich, Deutschland, Schweiz 2019 / Dokumentarfilm / 99 Minuten / Regie: Katharina Weingartner / ab 6 Jahren freigegeben / OmU

 

Corona legt die Welt lahm und lässt andere Infektionskrankheiten vergessen. Es wird davon ausgegangen, dass als Folge des Lockdowns in diesem Jahr doppelt so viele Menschen an Malaria sterben werden als sonst. Dabei gäbe es durchaus auch pflanzliche Möglichkeiten. Katharina Weingartner hat darüber und über die Machenschaften der Pharmaindustrie eine Dokumentation gedreht.

 

Malaria hat südlich der Sahara bereits mehr Menschen getötet als alle Krankheiten und Kriege dieser Erde zusammen: Ein totes Kind pro Minute lautet die grausame Formel. Black lives don’t matter? Aber was wäre, wenn eine Heilpflanze den ältesten Parasiten der Menschheit besänftigen könnte? Eine bezahlbare Medizin, die jeder selbst im Garten ziehen kann? Im Krisengebiet Ostafrika setzen die Heilpraktikerin Rehema Namyalo, der Biologe Richard Mukabana und der Pharmakologe Patrick Ogwang auf den einjährigen Beifuß, Artemisia annua. Dessen isolierter Wirkstoff Artemisinin wird längst von der globalen Pharmaindustrie in teuren Malaria-Präparaten erfolgreich eingesetzt. Doch die Forscher stoßen bei ihrer Suche nach lokalen, billigen Lösungen auf heftigen Widerstand bei den Pharmakonzernen und große Skepsis bei den Regierungen. Nicht einmal die WHO will das Engagement unterstützen. Geht es hier tatsächlich noch um Entwicklungszusammenarbeit oder um koloniale Unterwerfung und Profitgier?

 

Profitsucht

Der Film rüttle auf, sei klug und mutig, urteilte der Schweizer Soziologe Jean Ziegler. „Wir, die wir erstmals am eigenen Leib den Schrecken einer Pandemie erfahren, werden an jene erinnert, die schon ewig mit einer tödlichen Krankheit ringen“, sagt er. Der Dokumentarfilm „zeigt die bodenlose Arroganz der Pharmakonzerne, ihre Repression der afrikanischen Forscher und ihre Profitsucht“.