Freitag, 06.11.2020

Bruno Jonas

Meine Rede: Ein herrschaftsfreier Monolog für Fleischesser und Dieselfahrer – Vegetarier und Veganer willkommen

Der Kabarettist Bruno Jonas ist eine Institution. Sein Weg führt von den Anfängen in Passau über die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, den „Scheibenwischer“ und den Nockherberg zu den „Klugscheißern“. Inzwischen stellt der gebürtige Niederbayer zu seinen Kabaretttrophäen auch Verfassungsmedaillen und Ehrenpreise.

 

Für sein neues Programm wählt er die Form der Rede. Dabei lässt er sich gedanklich von US-Autor Ambrose Bierce leiten: Redekunst ist die Verschwörung von Sprache und Handeln, um den Verstand zu hintergehen. Das Angebot, um sich das Hirn vernebeln zu lassen, ist vielfältig. Wer achtet schon auf sprachmanipulative Strategien, wenn sie unterhaltsam sind? Kant hat fälschlicherweise geglaubt, der Mensch müsse sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien. Heute befinden wir uns in einer Phase, in der sich der Mensch freiwillig in die Unmündigkeit aufmacht, weil es für ihn bequemer ist und mehr Spaß bringt.

 

Das kann nur heiter werden!

(ab 13.04.2020, 10 Uhr)
Vorverkauf: 21,50-29,50 €
Abendkasse: 23-31 €
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: alter speicher Ebersberg

Freitag, 06.11.2020

Bruno Jonas

Meine Rede: Ein herrschaftsfreier Monolog für Fleischesser und Dieselfahrer – Vegetarier und Veganer willkommen

Der Kabarettist Bruno Jonas ist eine Institution. Sein Weg führt von den Anfängen in Passau über die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, den „Scheibenwischer“ und den Nockherberg zu den „Klugscheißern“. Inzwischen stellt der gebürtige Niederbayer zu seinen Kabaretttrophäen auch Verfassungsmedaillen und Ehrenpreise.

 

Für sein neues Programm wählt er die Form der Rede. Dabei lässt er sich gedanklich von US-Autor Ambrose Bierce leiten: Redekunst ist die Verschwörung von Sprache und Handeln, um den Verstand zu hintergehen. Das Angebot, um sich das Hirn vernebeln zu lassen, ist vielfältig. Wer achtet schon auf sprachmanipulative Strategien, wenn sie unterhaltsam sind? Kant hat fälschlicherweise geglaubt, der Mensch müsse sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien. Heute befinden wir uns in einer Phase, in der sich der Mensch freiwillig in die Unmündigkeit aufmacht, weil es für ihn bequemer ist und mehr Spaß bringt.

 

Das kann nur heiter werden!